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- Mink -



Mink ist im April 2005 auf die Welt gekommen. Was sie danach erlebt hat, weiß ich nicht, nur, dass sie am 04.Februar 2006 unter dem Namen "Ball" zusammen mit zwei anderen Huskydamen im Tierheim Riem/München landete und zu einem einzelnen Albinoweibchen in eine Voliere gesteckt wurde. Wärend alle anderen mich kräftig zur Begrüßung zwickten, schnappte sie sich meinen Finger und schleckte mal eben kräftig daran.
Wie hätte ich da Nein sagen können? Also hab ich noch einen Tag gewartet und sie zusammen mit dem Albinomädchen nach Hause genommen, wo sie in die neue Voliere gezogen ist und mich wie selbverständlich als ihren leibeigenen Futterspender anerkannte
Mittlerweile halte ich sie für komplett beschränkt im Kopf mit einer richtigen Vollmeise, aber irgendwie kann ihr niemand böse sein - und eben diese Vollmeise hilft ihr, jede Stresssituation zu meistern - nämlich genau, indem sie überhaupt nicht checkt, dass da irgendwas stressig sein könnte!
Solange Futter da ist, gehts ihr gut. Das ist das Wichtigste


Besonders gut verdeutlichen lässt sich ihre Schusseligkeit an der Geschichte mit dem Schwanz: Mink saß da und ihre Schwanzspitze juckte (irgendwo eingezwickt). Also schnappt sie sich die nächstbeste Schwanzspitze und lutscht daran... lutscht... lutscht... 5min später merkt sie erst, dass das gar nicht ihr Schwanz ist!


Mink hat viele Interessen. Sie "arbeitet" sehr gerne, also Zeitungspapier zerschreddern und den Käfig stundendlang umräumen, liebendgerne Baden und buddeln in Streu, Sand, Wasser und allem, was sie so findet. Und vor allem Fressen!!
Mink ist eine unglaubliche Klette. Wo sie einen Menschen erahnt, galloppiert sie hin. Egal welcher Mensch, er muss sofort beklettert werden und leider: Markiert!! Mink markiert besser als jeder Rattenkerl und stinkt auch entsprechend schlimm. Aber wie kann man ihr das abgewöhnen?
Wird wohl leider nichts. ^^


Bei der ersten Begegnung mit Lola hat Mink gleich richtig losgelegt und die kräftig bestiegen. Igittigitt ^^
Aber das war ihr wichtig und sie hat das auch hart durchgehalten. Das ging ewig hin und her zwischen den beiden, mal war Lola Ranghöchste, mal Mink. Heute scheint es eher Lola zu sein, die dominiert. Die mag es nun, Mink regelmäßig auf den Rücken zu werfen und kräftigst durchzuwuseln. Um nicht frustriert zu sein, macht Mink dasselbe eben bei Meishu.

Hat sich aber sichtlich gelohnt! Da haben sich zwei Energiebündel gefunden. Und für Mink eine Freundin, mit der sie Pferde stehlen kann - und auch würde, wären sie größer!!


---------- 26.03.2006
Typisch Mink ist sie heute Nacht mal wieder in unglaublicher Selbstüberschätzung rumgeklettert und natürlich wieder einmal abgestürzt. Tja, 50mal gehts gut, einmal passiert eben doch etwas. Nun hat sie sich heftig den rechten Hinterlauf verstaucht.
Also musste der Nottierarzt bemüht werden um dem armen Tier (das vor lauter Verzweiflung richtig viele Drops fressen musste..) Schmerzmittel zu geben.
Nun sitzt sie also im Käfig und wenn sie etwas tut, dann hoppelt sie eben auf drei Beinen, als auf vier. Ansonsten hat sie sich kaum verändert ^^ Seltsames Tier.



---------- 29. Juli 2006
Ich habe bei Mink einen Tumor entdeckt. An der Milchleiste. Ich erstelle für sie eine eigene Seite, damit ihr den Verlauf mitverfolgen könnt.
Hier findet ihr das OP-Tagebuch
Hoffen wir, dass sie noch lange durchhält und sich gut erholt!


----------- 02. September 2006
Erstaunlich, dass schon so viel Zeit seit der OP vergangen ist. Alles ist perfekt verheilt, sieht super aus. Langsam sieht man auch kaum mehr, dass ihr mal Fell gefehlt hat am Bauch.
Nun hatte sie aber wohl ihren ersten Anfall. Ich hörte ein seltsames Fiepen aus der Küche und hab gleich gefunden, dass es von ihr kommt. Mit jedem Atemzug hat sie laut gefiept. Es war anstrengend für sie. Ihre Nase war komplett mit Sekret verschmiert, das sie eilig weggeputzt hat. Und sie schwankte, knusperte die ganze Zeit - sie hatte sichtlich Schmerzen und es ging ihr nicht gut.
Ich hab ihr etwas Schmerzmittel gegeben und weil sie sich im Käfig nicht richtig beruhigen konnte, hab ich sie mit zu mir genommen. Sie ist auf die Schulter geklettert und hat danach in meinem Nacken eine Stunde geschlafen. Das hat ihr sichtlich gut getan, als sie wieder fit wurde, waren alle Beschwerden wieder weg. Also hab ich sie zurück in den Käfig getan und sie war nun bis zum nächsten Morgen sichtlich zufrieden.
Hoffentlich dauert es noch lange, bis die nächsten Anfälle kommen, ich mag sie nur ungern jetzt schon erlösen müssen. Sie ist doch erst 1Jahr und 5Monate alt.


----------- 06. Dezember 2006
Seit einiger Zeit hat Mink abgenommen. Ansonsten ging es ihr gut, also hab ich versucht, sie zu päppeln und ihr alle möglichen Leckereien besorgt.
Am 04. Dezember lag sie plötzlich schlapp am Boden der Voliere und rührte sich nicht mehr. Sie war verschmiert an der Nase und den Augen, hatte sich eine Weile nicht mehr sauber gemacht. Die Pfötchen waren eingerollt vor Schmerzen, sie hat nicht mehr gefressen.
Beim Tierarzt bekam sie Cortison, Antibiotika, Flüssignahrung, Schmerzmittel... zuhause musste ich sie saubermachen..
Alles half nichts. Sie hatte schlimmste Schmerzen. Nach drei Tagen des Leidens habe ich sie erlösen lassen... der Tumor in ihrem Kopf war zu groß geworden, es gab keine Hilfe mehr, sie hätte leiden müssen, bis sie eines Tages sterben würde.
Und das hat sie nicht verdient. Mein letzter Liebesdienst war, sie am 06.12. gehen zu lassen.
Sie wurde in einem kleinen Wald in der Blumenau, in mein Lieblingstuch gewickelt, begraben...

Ich werde dich auf ewig vermissen, Mink!


Mink, 1 Tag vor ihrem Tod



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