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DAS ist Otto!
Im Januar `06, als ich noch gar nicht einmal vorhatte, neue Ratten aufzunehmen, war ich im Tierheim in München. Mein erster Besuch in einem Tierheim! Per Zufall traf ich Bekannte (silver) und wir lernten Otto kennen, frisch kastriert. Und für mich war es perfekt, ein älterer Ratterich (2Jahre!), der kastriert war und alleine saß. Den musste ich haben! (schon nach dem Drängen von silver und haselmaus, da kam ich eh nicht drum rum )
Also wurde fleißig gewartet, weil der Otto ja frisch kastriert war und zuhause noch kein Käfig bereit war. Als ich das nächste mal hinfuhr, um Otto zu besuchen, war dieser verschwunden. Seltsame Leute hatten ihn genommen, per Zufall habe ich sie sogar an diesem Tag kennengelernt. Unsympathischer Mann war da dabei, komisch. Aber sie hatten einen großen Selbstbau und mehrere Weibchen dazu. Also wars gut.

April, 3 Monate später, bekomme ich einen Anruf: Otto ist wieder da!
Für mich ist klar, dass ich ihn holen werde, egal wie es ihm geht, egal wie er bei mir leben wird - mit oder ohne den anderen. Die Leute sagten, er hätte zuviel gepinkelt! Unglaublich. Aber damit kann man leben. Also hab ich ihn geholt.



Otto hat chronischen Schnupfen, der auch durch Baitryl nicht hat geheilt werden können. Damit kann man Leben, mit 2 Jahren ist das nichts besonderes. Außerdem war es gar nicht so schlimm, wie ich geahnt hatte.
Dann war er bei mir zuhause und ich streichelte ihn. Und fand an seinem Rücken eine riesige Nekrose unter dem schneeweißen Fell. Spritzenabszess? Tumor? Wird man noch sehen, TA muss es noch ansehen.
Am nächsten Tag fand ich mehrere kleinere Wunden, eventuell Bisswunden?
Einen Tag später eine dicke Entzündung an der Hinterferse - Bumblefoot? Ebenfalls zum Ansehen für den Tierarzt.
Zusätzlich noch das übliche Tierheimproblem: Milbenverdacht.

Der Arme hat ne schwere Zeit vor sich.

Otto ist alt und männlich. Also etwas träge. Aber auf sympathische Art und Weise!
Er freut sich über jede Aufmerksamkeit und Zuneigung. Streicheleinheiten sind für ihn ganz wichtig, grade jetzt, wo er so alleine ist.
Er ist unsicher, weil er fast blind ist. Aber er schnüffelt aufgeweckt umher und klettert schonmal ein wenig umher, soweit das sein Gewicht und der kaputte Fuß eben zulassen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht - weiteres nach dem Tierarztbesuch.


----- Aktualisation 20.06.06 -----

Otto ist in eine größere Voliere umgezogen. Nach ein paar Tagen nun genießt er es ja doch, den ganzen Tag so viel Auslauf zu haben. Auch, wenn er es etwas mehr nutzen dürfte und nicht nur den ganzen Tag im Häuschen liegen!
Er ist leider nach wie vor einsam. Die Integration wurde abgebrochen, schweren Herzens. Der Fuß ist jedesmal aufgegangen, wenn er mit ihnen umhertollte und ich musste wieder ein paar Tage Pause machen. Es lief zunehmends schlechter, irgendwann wurde nur noch gestreitet. Nun ist es wichtiger, dass sein Fuß etwas besser wird und er wenigstens keine Schmerzen hat.
Problem auch: Er kann nicht so viel rumlaufen mit dem Fuß, was dummerweise zur Folge hat, dass er noch mehr zugenommen hat. Und das, obwohl er gar nicht so viel frisst! Hoffentlich wächst da nicht noch was im Bauch!

Er ist aber superlieb und geduldig und freut sich über jede Schmuseeinheit. Seit gestern nun wird ein neuer Versuch gestartet mit Cortison, Antibiotikum... und ne neue Ladung Milbenmittel für alle!! ^^


-------- 02. September 2006
Leider hat es für ihn nicht sollen sein mit der Integration. Er sitzt weiter alleine, hat sich aber mittlerweile gut damit abgefunden, lauscht andächtig seinen Nachbarn. Gut laufen kann er leider nach wie vor nicht. Am anderen Fuß hat sich mittlerweile auch ein Bumblefoot gebildet.
Ich schmiere ihm jetzt jeden Tag Mirfulan drauf, das scheint ganz gut zu sein. Seit etwa drei Wochen ist der Fuß fast gar nicht mehr aufgegangen. Es sieht besser aus und deswegen bekommt er auch öfter mal Auslauf, den er sehr genießt.
Er ist suuper lieb, ein ganz doller. Ich glaub, der wird noch 10 Jahre alt


--------- 29. Oktober 2006
Ottos Bumblefoot ist um einiges schlimmer geworden. Jetzt hat er das an beiden Hinterfüßen und das Leben wird für ihn allmälich zur Qual. Bei einer Ärztin hat er einen langen Spießrutenlauf durch die Homöopathie hinter sich gebracht, was aber nichts genutzt hat, eher im Gegenteil... Als auch das Antibiotika nicht mal ansatzweise geholfen hat, ging es zur anderen Ärztin, die entschloss, dass man operieren muss. Nur so kann man ihm noch helfen.
Ob man seinem rechten Fuß noch helfen kann, weiß man nicht. Aber besser würde es auf jedem Fall. Und mir ist im Moment alles recht, was es ihm leichter macht. Also wurde ein Termin ausgemacht, in 1,5 Wochen. Und ich hab Otto einen neuen Käfig gekauft, in den er jetzt eingezogen ist. Bis jetzt will er sich nur sehr zögerlich eingewöhnen.
Ich werde ihm ein OP-Tagebuch einrichten und versuchen, ein paar Fotos zu machen. Ich hoffe, es wird ihm bald besser gehen, er ist sooo ein lieber!



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